vapic zündet den Turbo

Neubulach, 20. August 2026. Die vapic GmbH erweitert ihr Angebot für die industrielle Teilereinigung um die Inline-Entölung. Dafür übernimmt das Unternehmen im Rahmen eines Asset Deals wesentliche Vermögenswerte und das operative Geschäft der Turbo-Clean GmbH. Die bewährten Zentrifugalanlagen von Turbo-Clean trennen anhaftendes Produktionsöl direkt an der Produktionsmaschine vom Bauteil und ergänzen damit die nachgelagerten Reinigungsverfahren von vapic.

Samuel Wolf, Reiner Wolf und Jonas Keppler

Turbo-Clean ergänzt unsere Reinigungslösungen um eine wichtige Prozessstufe

Für Fertigungsbetriebe bedeutet das: Der Reinigungsprozess kann bereits dort beginnen, wo das Öl auf das Bauteil gelangt – direkt an der Produktionsmaschine. Dadurch lassen sich Ölverschleppung, unnötige Transportwege und zusätzliche Belastungen nachgelagerter Reinigungsanlagen reduzieren. Gleichzeitig kann zurückgewonnenes Produktionsöl je nach Anwendung wiederverwendet werden.

Turboclean Gründer Gregor Schulze Eyssing

Wir haben lange nach dem richtigen Nachfolger gesucht. Mit vapic haben wir ein Unternehmen gefunden, das die Technologie versteht und unsere Philosophie teilt: Für jede Reinigungsaufgabe die technisch und wirtschaftlich passende Lösung zu entwickeln.

Weniger Ölverlust, weniger Belastung im Prozess

Schrauben, Muttern sowie Stanz- und Pressteile verlassen die Produktionsmaschine häufig mit anhaftendem Öl. Wird dieses Öl erst später entfernt, kann es in nachgelagerte Prozesse verschleppt werden. Reinigungsbäder werden stärker belastet, Transport- und Zwischenlagerwege entstehen und ein Teil des eingesetzten Öls geht verloren.

Die kompakten Turbo-Clean-Anlagen werden direkt an die Produktionsmaschine angebunden. Mithilfe der Zentrifugalkraft wird das Öl vom Bauteil getrennt, gesammelt und zur Wiederverwendung bereitgestellt.

So kann die Inline-Entölung dazu beitragen, Ölverschleppung in nachgelagerte Prozessschritte zu reduzieren

  • Reinigungsbäder zu entlasten
  • unnötige Transport- und Zwischenlagerwege zu vermeiden
  • Produktionsöl zurückzugewinnen
  • den Reinigungsprozess früher und gezielter zu steuern

 

Je nach Bauteil, Öl und Anlagenauslegung können bis zu 95 Prozent des anhaftenden Produktionsöls zurückgewonnen werden. Die Rückgewinnung von Produktionsöl kann den Ölverbrauch und die damit verbundenen Beschaffungskosten reduzieren. Gleichzeitig gelangt weniger Öl in nachgelagerte Prozessstufen. Das kann Reinigungsbäder entlasten und dazu beitragen, Folgeaufwände durch Verunreinigungen zu vermeiden.

Damit fügt sich Turbo-Clean in unseren Ansatz ein: Reinigungslösungen sollen nicht nur sauber reinigen, sondern den gesamten Prozess.

Ein durchgängiger Reinigungsprozess aus einer Hand

Mit Turbo-Clean ergänzt eine vorgelagerte Prozessstufe unser bestehendes Portfolio. Bisher lag unser Schwerpunkt auf wässrigen Spritzanlagen, modifiziert-alkoholischen Reinigungssystemen und Ultraschallanlagen sowie auf Lohnreinigung und Reinigungschemie.

Jetzt können wir den Reinigungsprozess noch früher ansetzen: direkt an der Produktionsmaschine. Für unsere Kunden bedeutet das ein durchgängiges Angebot – von der Inline-Vorentölung über die passende Reinigungsanlage bis zur Lohnreinigung, Chemieauswahl und technischen Betreuung.

Dabei geht es nicht darum, jede Anwendung mit derselben Technologie zu lösen. Entscheidend ist die Kombination der Prozessschritte, die zur Fertigung, zum Bauteil und zu den geforderten Sauberkeitswerten passt.

vapic Samuel Wolf

„Turbo-Clean ergänzt unser Portfolio als logische Vorstufe zu unseren bestehenden Reinigungslösungen. Gemeinsam können wir den Reinigungsprozess früher ansetzen und die einzelnen Prozessschritte besser aufeinander abstimmen – von der Produktionsmaschine bis zur geforderten Bauteilsauberkeit.“ Samuel Wolf, Geschäftsführender Gesellschafter der vapic GmbH

Vertraute Ansprechpartner, erweitertes Angebot

Für bestehende Turbo-Clean-Kunden bleibt das technische Know-how erhalten. Oliver Künstner, der die Anlagen über viele Jahre mitentwickelt und betreut hat, wechselt in unser Team und übernimmt dort die zentrale technische Betreuung der Turbo-Clean-Lösungen. Gregor Schulze-Eyßing steht uns weiterhin beratend zur Seite.

Serviceverträge, Ersatzteilversorgung und technische Betreuung werden fortgeführt. Gleichzeitig profitieren bestehende Turbo-Clean-Kunden vom erweiterten vapic-Angebot – etwa bei der Auslegung nachgelagerter Reinigungsanlagen, bei der Auswahl geeigneter Reinigungschemie oder bei der Optimierung des gesamten Prozesses.

Mit der Integration der Turbo-Clean-Technologie erweitern wir unsere Möglichkeiten in der industriellen Teilereinigung.

Der entscheidende Vorteil liegt dabei nicht in einer einzelnen Anlage, sondern in der Verbindung der Prozessstufen. Von der Produktionsmaschine bis zur sauberen Oberfläche: Wir betrachten den Reinigungsprozess ganzheitlich und setzen dort an, wo sich Öl und Verunreinigungen vermeiden lassen.

Sie möchten prüfen, ob Inline-Entölung für Ihre Fertigung geeignet ist? Sprechen Sie uns an. Wir bewerten Bauteil, Produktionsprozess und geforderte Sauberkeit gemeinsam und entwickeln daraus die beste Lösung.

Wir unterstützen Sie bei Ihrer Reinigungsaufgabe

Das klingt nützlich für ihren Reinigungsprozess? Kontaktieren Sie uns und lassen sich unverbindlich beraten wie unserer neuen Turbo Anlagen ihren Prozess optimieren können.

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